Abbruch + Entsorgung: alles, was du wissen musst
Ob Sanierung, Umbau oder Umnutzung – der Rückbau steht am Anfang. Was danach kommt, wird gern unterschätzt: die Entsorgung. Bei uns gehört beides zusammen, weil wir unseren Containerdienst selbst betreiben. Hier erfährst du, worauf es bei Rückbau und Entsorgung ankommt.
Abbruch und Entsorgung gehören zusammen:
Was wir zurückbauen, nehmen wir auch mit. Mit unserem eigenen Containerdienst stellen wir den passenden Container, holen ihn ab und leeren ihn – ohne Wartezeit auf einen fremden Entsorger und ohne vollen Container, der die Baustelle blockiert.
Erst die Substanz ansehen, dann den Bagger bestellen:
Wir gehen vor dem ersten Schlag durchs Objekt: Was ist tragend, wo verlaufen Leitungen, wie kommt das Material heraus, wo steht der Container? Aus dieser Begehung wird der Ablaufplan – Reihenfolge, Abschnitte, Zufahrt und Abtransport. Das ist der Termin, an dem sich entscheidet, ob der Rückbau eine Woche oder drei dauert.
Tragend oder nicht tragend – die eine Frage, die man nicht raten darf:
Eine Wand, die nur im Weg steht, ist schnell weg. Eine Wand, die eine Decke hält, braucht vorher eine Abfangung und eine Bemessung. Wo wir uns nicht sicher sind, sagen wir das und holen einen Statiker dazu, statt es im Zweifel zu probieren.
Schadstoffe kommen vor dem Werkzeug:
In Gebäuden bis Anfang der Neunziger stecken Asbest, künstliche Mineralfasern oder alte Klebstoffe – in Fliesenkleber, Bodenbelägen, Dämmung, Rohrisolierungen. Wenn wir so etwas vermuten, wird nicht weitergearbeitet, sondern beprobt. Diese Arbeiten gehören in Fachhand und in eine eigene Entsorgung; wir sagen dir, was ansteht, statt es mit im Container verschwinden zu lassen.
Was du anmelden musst, sagen wir dir vorher:
Ob ein Rückbau anzeige- oder genehmigungspflichtig ist, hängt am Gebäude und an der Gemeinde – ein Ladenlokal entkernen ist etwas anderes als ein Nebengebäude abreißen. Wir sagen dir, was in deinem Fall zu klären ist und ab wann wir anfangen können. Die Baustelle selbst sichern wir ab: Absperrung, Zugangswege, Schutz für alles, was stehen bleibt.
Sortenreine Trennung:
Bauschutt, Holz, Metall, Mischabfall – wer sauber trennt, entsorgt günstiger. Wir sagen dir vorher, welche Fraktionen bei deinem Projekt anfallen und welcher Container dafür der richtige ist.
Getrennt heißt auch: mehr davon geht zurück in den Kreislauf:
Sauberer Bauschutt wird aufbereitet, Metall und Holz werden verwertet; nur der Rest ist wirklich Abfall. Deshalb trennen wir schon auf der Baustelle statt später auf dem Hof – das ist derselbe Handgriff, der die Rechnung kleiner macht.
Staub, Lärm und Erschütterung betreffen auch die Nachbarn:
Staubschutzwände, Absaugung am Gerät, befeuchten statt trocken schlagen, laute Arbeiten nicht in die Mittagszeit legen. Wenn nebenan gewohnt oder gearbeitet wird, sagen wir vorher Bescheid, was wann laut wird – das erspart die Diskussion mittendrin.
Rückbau bei laufendem Betrieb:
Ladenlokal, Praxis, bewohnte Wohnung: Oft kann nicht alles gleichzeitig stillstehen. Dann arbeiten wir abschnittsweise, staubdicht abgetrennt und mit einem Zustand, in dem abends wieder jemand durch die Tür kann.
Übergabe an den Ausbau:
Nach Abschluss des Rückbaus räumen wir besenrein auf und übergeben die Fläche so, dass der Ausbau ohne Zwischenschritt weitermachen kann. Der letzte Container ist dann schon weg.
Oft gefragt
In welchem Gebiet seid ihr im Einsatz?
Von Plankstadt aus sind wir im gesamten Rhein-Neckar-Raum unterwegs, unter anderem in Schwetzingen, Heidelberg und Mannheim.