Landschaftsbau: alles, was du wissen musst
Eine gepflasterte Fläche ist zu neunzig Prozent das, was unter ihr liegt. Tragschicht, Verdichtung, Gefälle und Randeinfassung entscheiden darüber, ob die Fläche eben bleibt – die Steine obendrauf sind der letzte Arbeitstag von vielen. Hier steht, worauf es unterwegs ankommt, von der Zufahrt bis zur fertigen Terrasse.
Erst die Nutzung, dann der Aufbau:
Ein Gartenweg, eine Terrasse und eine Einfahrt, auf der ein Transporter steht, brauchen unterschiedlich starke Tragschichten. Wir fragen, was auf der Fläche wirklich passiert – auch, ob irgendwann ein Wohnmobil oder ein Anhänger dazukommt.
Der Unterbau ist die eigentliche Arbeit:
Aushub bis zum tragfähigen Boden, Frostschutzschicht in Lagen einbauen, jede Lage verdichten, Bettung sauber abziehen. Wer hier eine Lage spart, spart einmal – und richtet die Fläche in fünf Jahren neu.
Gefälle ist keine Nachlässigkeit, sondern Absicht:
Wasser muss weg, und zwar vom Haus fort. Ein Gefälle von rund zwei Prozent ist der übliche Richtwert; die Richtung planen wir so, dass weder Kellerabgang noch Terrassentür etwas abbekommen.
Randeinfassung hält die Fläche zusammen:
Ohne festen Rand wandern die äußeren Steine, und was einmal in Bewegung ist, kommt nicht von selbst zurück. Bordsteine, Rasenkanten oder Betonrückenstützen setzen wir in Beton – dort endet die Fläche wirklich.
Versickerung und Entwässerung gehören zusammen gedacht:
Rinnen, Punktabläufe, versickerungsfähige Aufbauten oder Sickerfugen: Welche Lösung passt, hängt an Untergrund, Fläche und örtlichen Vorgaben. Wir sprechen das an, bevor gepflastert wird – nachträglich wird daraus eine Baustelle.
Verband und Format verändern die Fläche:
Läufer-, Reihen- oder wilder Verband, groß- oder kleinformatig: Das Muster bestimmt Optik und Belastbarkeit gleichermaßen. Bei Einfahrten ist der Verband auch eine Frage der Stabilität, nicht nur des Geschmacks.
Naturstein, Beton oder Holz:
Betonpflaster ist maßhaltig und günstig im Unterhalt, Naturstein lebendiger und langlebig, Holz und WPC auf der Terrasse warm unter den Füßen. Wir sagen dir zu jedem Material offen, was es an Pflege verlangt.
Terrassen liegen anders als Wege:
Auf Stelzlagern, im Splittbett oder als Holzunterkonstruktion – jede Variante hat ihre Aufbauhöhe und ihren Anschluss ans Haus. Der Übergang zur Terrassentür ist der Punkt, an dem geplant werden muss, nicht improvisiert.
Aushub und Entsorgung machen wir selbst:
Bei jeder Fläche fällt Boden an, oft mehrere Kubikmeter. Wir bringen Bagger und Container mit und fahren den Aushub mit unserem eigenen Containerdienst ab – das spart einen zweiten Anbieter und einen Erdhaufen in der Einfahrt.
Zum Schluss: abrütteln, verfugen, sauber übergeben:
Abrütteln mit Schutzmatte, Fugen mehrfach einschlämmen, Fläche abkehren. Wir übergeben besenrein und sagen dir, was in den ersten Wochen normal ist – etwa dass Fugenmaterial noch einmal nachgefüllt werden will.
Oft gefragt
In welchem Gebiet seid ihr im Einsatz?
Von Plankstadt aus sind wir im gesamten Rhein-Neckar-Raum unterwegs, unter anderem in Schwetzingen, Heidelberg und Mannheim.